"Wer gehen lernen möchte, muss gehen!"

Lokomotionstherapie als aufgabenspezifisch repetitiver Ansatz einer modernen Gangrehabilitation!

Definition: Lokomotionstherapie meint das möglichst frühzeitige Üben komplexer Gangzyklen unter Einsatz des Laufbandes oder von Gangmaschinen mit der Möglichkeit der Gurtsicherung und Gewichtsentlastung. Unmittelbar zielt die Lokomotionstherapie auf eine Aktivierung der für das Gehen relevanten Lokomotionszentren des ZNS bei gleichzeitiger Förderung der posturalen Kontrolle. Positive Effekte auf das Skelettsystem, die Muskeln, das Herzkreislaufsystem und die Psyche kommen hinzu. Übergeordnetes Ziel ist das selbständige Gehen unter Alltagsbedingungen. Die Lokomotionstherapie zielt nicht darauf, die konventionelle Therapie zu verdrängen, vielmehr ergänzen sich beide in idealer Weise.

Liebe Gäste der Homepage,

In den letzten 15 Jahren hat sich die Lokomotionstherapie nach anfänglichen Geburtswehen zu einem integralen Bestandteil der Gangrehabilitation entwickelt. Viele Patienten konnten nachhaltig profitieren und Studien konnten deren Wirksamkeit belegen.

Um Anwender und Patienten auf dem Laufenden zu halten, aber auch um Neugierde auf die gemeinsam mit dem ZVK angebotenen Kurse "Lokomotionstherapie - Methodik und praktische Anwendungen" zu wecken, haben wir diese Seite vorbereitet.

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